Blaulicht

[Polizei] Gegendarstellung der Polizei Dortmund

In diesem Artikel ging es darum wie wenig Fingerspitzengefühl die Autobahnpolizei Dortmund in einem konkreten Fall  an den Tag legte. Warum reden wenn ich doch kassieren kann. Mit einem Link zu dem Artikel hatte ich mich an die Pressestelle der Polizei Dortmund gewendet.

Vor einigen Tagen kam die Antwort des Polizeipräsidenten. Obwohl mich diese nicht wirklich verwunderte fällt mir das Sprichwort mit den Krähen und den Augen ein!

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Transparenz

Da sich der Text aus dem PDF der Polizei nicht wirklich schön extrahieren lässt, lege ich das ganze zum Download als PDF  (Gegendarstellung-Polizei-Dortmund) hier noch einmal auf den Server.

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Gegendarstellung

Eingaben und Beschwerden

Ihre E-Mail vom 01.09.2013

Sehr geehrter Herr Walther,

Ihre E-Mail vom 01.09.2013 ist mir durch die Pressestelle zur

Bearbeitung im Rahmen des Beschwerdemanagements zugeleitet

worden.

Nach Abschluss einer hierauf veranlassten Überprüfung möchte ich auf

Ihr Schreiben zurückkommen.

Eine nicht mögliche Nutzung von Parkplätzen für Schwerbehinderte

stellt für diese eine gravierende Verschlechterung der Lebensqualität

dar.

Im Interesse der Schwerbehinderten ist diesem gezielt

entgegenzuwirken. Aus diesem Grunde ist es landesweit durch das

Ministerium für Inneres und Kommunales vorgesehen,

dementsprechende Parkverstöße konsequent zu ahnden. Dies führt

auch soweit, dass rechtswidrig abgestellte Fahrzeuge, selbst wenn ein

Berechtigter noch nicht einmal konkret am Parken gehindert wird,

abgeschleppt werden können.

Unter Berücksichtigung dieser dienstlichen Vorgabe schritt die Beamtin

im Bereich des Rastplatzes Lichtendorf ein und ahndete die

festgestellten Ordnungswidrigkeiten, wobei mir diesbezüglich mitgeteilt

wurde, dass hierdurch kein Kind zum Weinen gebracht wurde.

Ich vermag weder eine Unverhältnismäßigkeit noch ein sonstiges

Fehlverhalten zu erkennen, so dass ich Ihr Schreiben als erledigt

ansehe.

Mit freundlichen Grüßen

Gez. Norbert Wesseler

Polizeipräsident

Bürgernähe sofern keiner geschädigt wurde? Fehlanzeige!

 

Neues MINI Video im „NOT NORMAL“-Stil

Unter dem Motto Carwash erleben MINI Fahrer die außergewöhnlichste Autowäsche der Welt. Hierfür wurde mit über zwanzig versteckten Kameras in einer Münchner Waschanlage unter der Regie von Daniel Lwowski gedreht.

Nichtsahnend fahren hier MINI Fahrer in die Waschstraße und tauchen ein in eine perfekt inszenierte, fantasievolle Unterwasserwelt. Die verschiedenen Stufen des Waschprogramms gleichen einer hollywoodreifen Show mit unter anderem einer Seniorensynchronschwimmergruppe, die den Wagen einseift, einem Taucher mit Hochdruckreiniger und sogar einer Meerjungfrau. Für die nötige Atmosphäre sorgen dutzende Scheinwerfer, Wasserreflexionen durch verschiedene Projektionen, Seifenblasen sowie sich bewegende Effektbauten wie Schlingpflanzen, große Fische und einer Krake mit leuchtenden Tentakeln. Die Autowäsche endet damit, dass der MINI in einem U-Boot getrocknet wird und bereit ist zum Auftauchen. Durch eine Schleuse fährt der MINI Fahrer zurück in die Realität.
 

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[Angetestet] Mazda 3 – SKYACTIV G-120

[box type=event]Fahrbericht Mazda 3 – SKYACTIV G-120 | technische Daten | Blogschau | Fotostrecke[/box]

Seit mehreren Wochen fiebert die Auto Branche den neuen Modellen aus dem Hause Mazda entgegen. Eine Handvoll Blogger und Journalisten bekamen die Gelegenheit, die neuen MAZDA 3 in einer Art Roadtrip von Japan „über Land“ zur Internationalen Automobil Ausstellung IAA nach Frankfurt zu fahren. Der Medienhype hierzu war nicht von schlechten Eltern und die mitgefahrenen Autoblogger geizten nicht mit Beiträgen (Artikel, Artikelreihe), Videos und viel Lob um die neuen Modelle der Kompaktklasse.

Leider verschlossen mir private Gründe die jeweilige Teilnahme an verschiedenen Events den Mazda 3 früher kennen zu lernen. Bis zum letzten Samstag. Das Autohaus W+K Automobile aus Kamen präsentierte die neuen Mazda 3 Modelle seinen Kunden und lud zum Besuch des Hauses ein. Dabei wurden die Fahrzeuge von keinem geringeren als dem PS Profi Jean-Pierre Kraemer unterhaltsam und bildhaft vorgestellt. Mag zwar sein das viele Vertreter der älteren Jahrgänge nichts mit ihm anfangen konnten, aber auch deren Fragen zu verschiedenen Features und Technologien wurden eindeutig beantwortet. Ich selber nutze die Gelegenheit JP, nach unserem Interview, Hallo zu sagen und eine Probefahrt mit einem Mazda 3 Sports-line zu machen.

Mazda 3 Sports-Line Skyactiv G-120

Da ist wieder mein Lieblingsbegriff im Zusammenhang mit Mazda: Skyactiv. Ich hier hier schon meine Anerkennung nieder geschrieben und bin immer noch Mazda dafür dankbar nicht dem Downsizing Trend zu folgen. Gestärkt mit einer Currywurst und Tasse Kaffee startete ich meinen Kurztest mit einem graphitgrauen 5-Türer in der Sports-Line Ausstattung. Aufgrund der kürze der Zeit ging die Probefahrt über ein paar rubbelige Feldwege, etwas durch die Kamener Innenstadt und über einige Landstraßenkilometer. Das Wetter war perfekt und eine flotte Fahrweise kein Problem.

Mazda 3

Fast hätte ich den 4-Zylinder, des bereits durch das Händler Personal gestarteten Wagen, noch einmal starten wollen; ist der Motor im Leerlauf doch fast nicht zu hören. Nur der Blick auf den gut einsehbaren Drehzahlmesser verhinderte meinen Druck auf den Starterknopf. Waren diese Starterknöpfe noch vor Jahren nur einigen Sportwagen vorbehalten, schwappt dieser Trend nun auch immer mehr in Großserienfahrzeuge über. Kupplung treten, ersten Gang rein und los. Leider bewahrheitet sich im ersten Eindruck was schon mehrere Journalisten und Blogger beschrieben hatten. Trotz seines größeren Hubraumes zieht der G-120 Motor bis ca. 3.000 U/min nicht viel vom Teller, eher verhalten beschleunigt er den knapp 1.300 kg schweren 5-Türer. Mit dem überschreiten der 3.000 U/min Grenze geht der Wagen dann aber relativ stramm nach vorne, ohne jedoch laut zu werden. Weder Vibrationen noch laute Motorgeräusche schrecken nun vor kräftigem Gasgeben ab. Einmal auf Touren lässt sich der Mazda 3 dank seine präzisen 6-Gang Getriebes flott bewegen, will allerdings ein stabiles Drehzahlband bekommen. Der von Mazda genannte Verbrauch für Fahrten außerorts ist mit 4,3 l/100 km angegeben. Bestimmt möglich, nicht aber bei flotter Fahrweise.

Komfortables Fahrwerk, entspannter Cruiser

Nicht schlecht gestaunt habe ich über die Fahrwerkseigenschaften des Mazda 3. Die oben beschriebenen rubbeligen Feldwege waren rubbelig, weil zahlreiche festgebackene Lehmknubbel auf der Fahrbahndecke waren. Sowohl bei langsamer Fahrt als auch bei zügigem Tempo waren diese im Grund nebensächlich. Der Mazda 3 ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und meisterte dieses Kopfsteinpflaster ähnliche Stück Straße ausgesprochen gelassen. Nicht schlecht, auch die kurze Fahrt durch die Innenstadt zeigte keine  Auffälligkeiten. Entspannt ließ sich der Mazda hier durch den Verkehr bewegen, jetzt zeigte sich das der etwas Durchzugsschwache Motor dort seine Stärken hat. Etwas Beschleunigungsfaul lässt sich mit ihm prima durch die Tempo 30 und 50 Zonen cruisen. Passt!

Mazda 3

Hier liessen sich auch prima die diversen Features des Mazda 3 durch probieren. Sehr gut gefallen hat mir das Heads Up Display (HUD) gefallen. Einst geschaffen um Jet-Piloten die Geschwindigkeit ins Sichtfeld zu projizieren ist diese Technologie für Kraftfahrzeuge eine Top-Lösung. Einfach das folgende Video ansehen (26 sec.)

Gut gefallen hat mir auch der sogenannte Multi Commander. Intuitive Bedienung, drehen, drücken – fertig – damit  lassen sich auf dem 7 Zoll großen, freistehenden, Farbdisplay alle Funktionen easypeasy aufrufen und bedienen. Mazda nennt seine Entertainment Lösung MZD Connect und ermöglicht damit zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten, die gängigsten wie folgt:

  • Radio
  • Telefon
  • Navigation

Mazda 3 MZD Connect

Der Testwagen hatte das Bose®  Centerpoint 2-Sound-System und neun Lautsprechern. Mal schnell 1Live aufgelegt und O´la la, das hört sich mal richtig klasse an – nicht schlecht. Was ich nicht testen konnte war, eine sogenannte aha App aufs Smartphone runter zu laden um so diverse Internet-basierte Dienste ausprobieren zu können:

  • Internet-Radio
  • Podcasts
  • Hörbücher
  • oder sich Tweets und Facebook-Posts vorlesen zu lassen

Schade, hätte ich gerne mal intensiver betrachtet, allein schon um eine Differenzierung zu dem von Ford entwickelten und von mir hier beschriebenen SYNC APPlink erhalten zu können.

Generell hat mich das Interieur des Mazda 3 überzeugen können. Klasse Verarbeitung, wertig erscheinende Materialien und eine gute Ergonomie. Alles war da wo es zu erwarten ist und den, früher typischen, Japan-Flair der Bedienungsinstrumente konnte ich nicht erkennen. Genau wie KIA hat es auch Mazda begriffen, das der Europäische Kunde andere Schalter und Instrumente erwartet wie ein Asiatischer Kunde.

Angenehm überrascht hat mich das Volumen der Sports-Line Ausstattung. Diese baut auf der schon relativ üppigen Center-Line auf und toppt diese noch um weitere, sinnvolle, Extras:
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Center-Line

  • Notbremsassistent SCBS
  • elektrische Außenspiegel
  • Nebelscheinwerfer
  • LM-Felgen 205/60 R16
  • 3-Speichen Sport Lederlenkrad
  • 7 Zoll Farbdisplay für MZD usw
  • Cruisematic
  • Klima-Automatic, 2 Zonen
  • Audio-System mit CD-Player & USB

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Sports-Line

  • Leichtmetallfelgen 215/45 R18
  • Autom. Lichtsensor
  • Sitzheizung
  • Tachometer mit HUD
  • BI-Xenon, LED-Tagfahrlicht, LED-Rückleuchten & Scheinwerferreinigungsanlage
  • wenn SKYACTIV-Drive (Automatikgetriebe) Schaltwippen am Lenkrad
  • Keyless Entry
  • Spurwechselassistent RMV
  • Regensensor
  • Einparkhilfen, v & h

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Der von mir gefahrene Sports-Line hatte eine UVP von ca. 24.000,- bis 25.000,- €. Der genaue Preis konnte mir aufgrund der wuseligen Veranstaltung nicht genannt werden, aber für 25.000,- € soviel Auto zu bekommen ist schon nicht schlecht.

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Fazit:

Wird der Mazda 3 mit dem Klassenprimus VW Golf verglichen wird das Delta zwischen den beiden immer schmaler. Der VW zehrt auf jedenfall durch seinen höheren Wiederverkaufswert, hingegen ist der Mazda 3 Preis-leistungssieger. Und das die Japaner zuverlässige Autos bauen beweist die jährliche Pannenstatistik des ADAC. Wer für 25.000,- € ein gut ausgestattetes Fahrzeug der Kompaktklasse sucht und mit dem etwas lauen Motor leben kann, sollte mit dem Mazda gut klar kommen!

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[box type=event]Fahrbericht Mazda 3 – SKYACTIV G-120 | technische Daten | Blogschau | Fotostrecke[/box]

 

Mazda 3 – SKYACTIV G-120 – Blogschau

[box type=event]Fahrbericht Mazda 3 – SKYACTIV G-120 | technische Daten | Blogschau | Fotostrecke[/box]

 Verschiedene Blogger Kollegen haben ebenfalls über den Mazda 3 geschrieben. Hier sind ihre Meinungen und Statements:

Der Kompaktwagen ist das dritte Mazda Modell mit den SKYACTIV Technologien und setzt neue Maßstäbe in puncto Effizienz, Leistung und Sicherheit.

Rad-ab.com: Mazda3 Schrägheck 2013 – Die Vorfreude steigt! Heute gibt es schon mal Preise!

Mazda ging hier bei der Konstruktion einen anderen Weg gegen den Trend der Konkurrenten.

Autogefühl: Der neue Mazda3 im Test – auf dem Weg zum Thron?

Einen großen Anteil an der Fahrfreude, die in einem ansonsten eher biederen Kompaktwagen nicht erwartet wird, trägt die schnelle, knackige Sechsgangschaltung.

Autophorie: 2013 Mazda 3 Skyactiv-D mit 150 PS gefahren

Trendlupe Autor Mike hatte bereits das Vergnügen den Mazda3 auf einer Tour quer durch Russland zu fahren. Seine Eindrücke von der einmaligen Tour könnt ihr hier im Blog nachlesen.

Trendlupe: Fotos von der Mazda3 Probefahrt in Barcelona #mazda3

[box type=event]Fahrbericht Mazda 3 – SKYACTIV G-120 | technische Daten | Blogschau | Fotostrecke[/box]

Baaam – Interview mit Sidney Hoffmann CEO von Sidney Industries, die andere Hälfte der PS Profis

Als Auto Blogger unterwegs zu sein, bringt es mit sich viele Petrolheads kennen zu lernen. Die einen sind Jungs wie ich, die anderen führen einen Weltkonzern und die nächsten sind bekannte TV-Stars. Zu der letzteren Gruppe zählt auch mein nächster Interview Partner – Sidney Hoffmann.
War ein bißchen fuckelig einen Termin zu finden aber gut Ding will Weile haben  :-)

Nun sitze ich hier und sichte eine Menge Notizen die ich mir während unseres Gespräches gemacht hatte. Ehrlich gesagt möchte ich die Formulierung Interview nicht verwenden, Small Talk passt viel beseser, denn wir saßen mit einem Pott Kaffee in seinem Büro und quatschten locker darüber wie er zu dem bekannten Tuningprofi geworden ist.
Ganz schnell stellte sich heraus, das Sidney ein absolut netter Kerl ist. Wer denkt er würde sich für die zahlreichen Fernsehauftritte verstellen und extra einen auf ulkigen Vogel machen, liegt absolut daneben. Sidney ist genauso so wie er aus dem TV bekannt ist, gerade raus, wortgewandt, lustig und gut drauf. Selten hab ich ein Gespräch mit einem so faszinierenden Menschen  führen dürfen.
Den „normalen“ Bürowahnsinn nebenbei erledigend führten wir ein spannendes und aufschlußreiches Gespräch.
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Monkey Moto by Sidney IndustriesInfo

Ich war an einem der „Versandtage“ bei Sidney. Über seine bekannten Label Monkey Moto & Sidney Industries werden monatlich ca. 500 Pakete an Kunden versendet und dementsprechend stressig kann der Bürotag schon einmal werden.
Die Pakete werden dabei nach Überprüfung des Zahlungseingangs durch seine Mitarbeiter händisch gepackt und versandfertig gemacht.
Wer nicht weiss, was für Klamotten Sidney parat hat: KLICK[/box]

 

Sidneys Benzinkarriere kam mir sehr bekannt vor. Mit 16 Jahren wählte er ein 80er Leichtkraftrad als seinen ständigen Aufenthaltsort und jagte, wie so viele andere Jugendliche, damit durch die Gegend – Sommer wie Winter. Wie viele andere hatte er dann, nach zwei Jahren Mopped fahren, die Schnauze von selbigem voll und startete mit Beginn der Volljährigkeit sein Leben als Autoverrückter. Allerdings hat er seine Zweirad Liebe auch nie so richtig beiseite legen können, folgte doch mit 20 Jahren eine Kawasaki ZX6R, an der Sidney ganz frevelhaft das Design von Giftgrün auf irgendwas mit Silbermetallic änderte. Verstehen kann er das heute selber nicht mehr, wir verbuchen das einfach mal als Jugendsünde! 😉

Den roten Faden in Bezug auf  Motorräder verloren, unzählige spektakuläre Umbauten sprechen da eine deutliche Sprache, hat Sidney allerdings nie verloren. Seien es Veredlungen von klassischen Straßenmaschinen àla Ducati oder kompromisslose SuperMoto Umbauten, selbst vor zarten Trial Motorrädern oder E-Bikes macht Sidney nicht Halt um diesen die Tristesse auszutreiben.

Nette Anekdote hierzu: Sidney Industries und Bretters Zweirad Shop haben sich gemeinsam eine Suzuki GSX R 750 zur Brust genommen und diese Sportmaschine soweit veredelt, dass dieses Projekt den diesjährigen PS Bridgestone TunerGP gewonnen hat. Mehr Infos hierzu findet ihr bei Bretters Zweiradshop.

1. Platz PS Tuner GP
Platz 1. PS Bridgestone Tuner GP – Suzuki GSX R 750 – Foto: © SIIND & Bretters Zweiradshop (2013)

Aber lasst uns jetzt mal auf das Thema Auto kommen, ist ja schließlich ein Auto- und kein Motorrad Blog hier. Bekannterweise hat Sidney einen relativ deutlichen Hang zu Fahrzeugen aus dem Hause VW. Sein bekannter VW New Beetle kann durchaus als sein Markenzeichen genannt werden. Demnächst wird Sidneys Dienstwagen eine weitere, umfangreichere, Motoranpassung erhalten. Nach dem Einbau eines geänderten/optimierten Turbolader wird der Beetle Motor dann um die 400 PS liefern. Sollte reichen um damit ordentlich Kapelle machen zu können.

Sidney Hoffmann VW New Beetle
Foto: © Igor Vucinic http://www.VAU-MAX.de

Zahlreiche weitere Projekte die in unmittelbaren Zusammenhang zum VW Konzern stehen, beziehungsweise aus dessen Produktion stammten, füllen den Terminkalender und die Halle von Sidney aus. Sein bekannter VW Bus T2, ein weiteres New Beetle „R“ Projekt oder ein brutal tiefer Golf 1 warten auf die kommenden Geistesblitze des Dortmunder Jung.
Ein zukünftiges Projekt dreht sich allerdings auch ein Konzernauto aus Ingolstadt. Dabei wird ein Audi S4 einen kompletten Umbau zum RS 4 bekommen. Durch das Upgrade der kompletten Elektronik, dem Motor, Fahrwerk usw soll dieser Renner stramme 600 Pferdchen aus sanften (ca.) 1,0  bar Ladedruck generieren. Spannende Sache, ich bin gespannt!

Der Rennfahrer

Wie jeder Petrolhead hegt auch Sidney das Bedürfnis schnell Auto zu fahren. Geht auf unseren mehr als überfüllten Straßen inzwischen leider mehr schlecht als recht, warum also nicht auf eine Rennstrecke ausweichen. Und was liegt da näher als die gute alte Nordschleife. Die dabei gewonnenen Erfahrungen machen sich auch diverse Rennställe zu nutze. Sidney wird regelmäßig angefragt, fertig abgestimmte Fahrzeugen diverser Rennklassen auf deren „Gebrauchsfähigkeit“ zu testen. Es kann euch also passieren das ihr auf der Nordschleife von einem BMW M3 oder Ferrari überholt werdet um nach Start und Ziel feststellen zu dürfen das der Herr Hoffmann am Steuer saß :-)
Auch einer Teilnahme am 24h Rennen würde sich Sidney nicht versperren, allerdings muß dann das Gesamtpaket von Auto und Menschen rundum stimmen.

Rennfahrer Sidney Hoffmann
Foto: © SIIND (2013)

Der Geschäftsmann

Geschenkt kriegste bekanntlich selten was und so muß auch Sidney etwas tun um die Gehälter für seine Mitarbeiter und sich bezahlen zu können. Hierzu möchte ich nur zwei Beispiele aufführen. Sidney ist mit seiner Firma Sidney Industries Premium Partner für KW Fahrwerke. Er verkauft und berät dabei zu allen Themen rund um die Fahrwerksoptimierung von Fahrzeugen, sei es vom Kleinwagen bis zum PS-Boliden. Natürlich profitieren seine Kunden hier von den zahlreichen Kilometern hinter dem Lenkrad der oben erwähnten Rennwagen und Sidneys Erfahrung von Serienfahrzeugen. Dabei wird grosser Wert auf das Thema Beratung gelegt. Nicht alles was Kunden vorschwebt, muß auch gut und sinnvoll für den Einsatzzweck sein und Sidney wird nicht mit seiner Meinung und Einschätzung hinter dem Berg halten, sondern schon Klartext reden was Sinn macht. Sollte ein KW Fahrwerk nicht das optimale sein, auch Produkte von Mitbewerbern wird Sidney hier „neutral“ ins Gespräch bringen. Authentische Beratung!

Sidneys Hang zu extravagantem Design spiegelt sich auch in einem weiteren Geschäftsfeld ab. Klamotten!! Hoodies, T-Shirts, Caps usw sind ebenfalls eines der Steckenpferde. Jeder der Sidney im Fernsehen gesehen hat wird auch die aufwendig gestylten Klamotten bemerken die Sidney trägt. Diese werden nach seinen Ideen und Vorgaben exklusiv entwickelt und hergestellt. Zu erwerben sind sie dann über Sidneys Shop (siehe og Link) und auch aus Dortmund direkt versendet. Natürlich spricht nichts dagegen, die bestellten Klamotten bei Sidney abzuholen. Und sollte er im Büro sein ist auch die Widmung von seinen Klamotten, hier am Beispiel einer Cap, kein Thema.

Solltet Ihr noch nach einem passenden Geschenk für Weihnachten suchen, in etwas mehr als 50 Tagen ist es wieder soweit, Sidney wird in kürze eine Erweiterung seiner Kollektion zeigen. Etwas gediegener in der Optik, aber mehr darf ich nicht verraten!
So wie ich den Designspezie kennen gelernt habe, wird er einen passenden Showroom in seiner neuen Örtlichkeit parat haben um die guten Stücke dort entsprechend zeigen zu können. Richtig gelesen, Sidneys wird umziehen denn seine Halle platzt aus allen Nähten. Der genaue Termin steht noch nicht fest, aber die Umbauarbeiten zur neuen 800 m² großen Wirkungsstätte haben bereits begonnen.
Die Adresse in euren Navis könnt ihr stehen lassen, Sidney zieht auf dem Gelände in ein anderes Gebäude um 😉

Das soll es auch schon gewesen sein, meine Notizen zu unserem Gespräch sind zur Hälfte erledigt und ich hätte noch einmal Stoff für einen Text der gleichen Länge.

Vielen Dank an Sidney und seine Mitarbeiter.

[box type=normal]Übrigens:
Eine gelungene Vorstellung von Sidneys Dienstwagen findet Ihr bei den Kollegen von VAU-MAX.de. In diesem Artikel wird der VW Beetle recht ausführlich beschrieben.[/box]

MINI Werbung mit Qualzucht Bulldogge ist "Not Normal"

Die Stammleser bei mir wissen, dass ich einen ordentlichen MINI Knall habe. In der Szene heisst es immer so schön – „Volle Verstrahlung“! Daher auch der Blogtitel „Einfach Auto verstrahlt“ mit der dazu gehörenden Domaine „www.auto-verstrahlt.de“.

Vor einigen Tagen schickte der Hersteller meines Lieblings Premium Kleinwagens nun eine Pressemeldung die ich bei aller Liebe nun aber absolut „Not Normal“ finde. Es geht um die erneute Verwendung von englischen Bulldoggen zu Werbezwecken rund um den New MINI der dritten Generation, die angekündigte F-Baureihe!

MINI und die Bulldogge Spike

So knuffig wie der gezeigte Vertreter auch für den einen oder anderen aussehen mag, es ist eine über Jahrzehnte gepflegte Qualzucht eines Hundes. Der Kollege auf dem Foto leidet unter Atemnot und Asthma. Eigentlich sehr verwunderlichdas ein Hersteller wie MINI sich über die Randerscheinungen dieser fragwürdigen „Rassehunde“ hinweg setzt und die Werbung damit aufrecht erhält.

Leider ist der in der MINI Werbung mit dem Namen Spike versehene Hund bereits zu einem echten Markenzeichen geworden und besitzt als mitfahrendes Stofftier schon Kultstatus. An der Problematik um die Gesundheit dieser ändert dies leider nichts.

Anbei ein einfacher Suchlink zu zahlreichen Artikeln die sich mit dem Thema Qualzucht auseinandersetzen. Leider sind nicht nur die Bulldoggen hier betroffen. Auch der Mops ist so ein armer Hund, genauso wie

  • Dalmatiner (mehr als 50 % der Welpen kommen blind auf die Welt. Hauptsache gepunktet)
  • Rhodesian Ridgebacks (offene Wirbelsäulen bei 50 % der Welpen)
  • Möpse (leiden unter Atemnot und Asthma)
  • Kleinsthunde (viel Hirnvolumen in zu kleinen Schädeln)

MINI und die Bulldogge Spike

Fotos: © MINI (2013)

Der Sonntagsfahrer

Der Sonntagsfahrer kw 41 & 42

Puuh, jetzt muß ich aber echt aufpassen das mir die Artikel zum Sonntagsfahrer im 2-Wochen Rhythmus nicht zur Gewohnheit werden. Irgendwie ist noch vieles durcheinander und die Nächte relativ kurz. Ein Kollege fragte wie es dem neuen Redaktionsmitglied geht und was er so mache: Füttern – Schlafen – Hose voll knattern 😉

Die konzentrierte Bloggerei geht dabei etwas unter – finde ich aber auch okay!

Das war los in der Woche 41 & 42

Ich hatte das große Glück und Vergnügen einen Audi R8 fahren zu dürfen. Der Wagen hat mich total geflashed. Obwohl er für mich ein Supersportwagen ist konnte er relativ stressfrei zum Beispiel in der Rush Hour bewegt und gefahren werden. Der Artikel zu dem heißen Gerät spiegelt meine Begeisterung mehr als wieder. Tolle Fotos sind auch entstanden – Anschaupflicht!

Wenige Tage vorher konnte ich mir ein Bild eines Citroën DS3 Cabrio machen. Der kleine Franzose steht in unmittelbarer Konkurrenz zu unserem MINI und hat sich in meinem Vergleich nicht schlecht geschlagen. Der verbaute THP 155 Benzin Motor macht ihn zu einem echt flotten Flitzer. Leider konnte ich nur etwa 3 Stunden nutzen um mir ein Bild zu machen und ein paar schöne Fotos zu schießen. Wahrscheinlich sind mir einige Features durchgegangen und nicht im Artikel gelandet.

Zum Sommerreifen Saisonausklang kam noch ein bißchen Rallyfeeling im Blog auf. Der ehemalige Formel 1 Pilot Robert Kubica ist genauso Thema wie eine klasse Informationsseite zum Thema Rallysport von Volkswagen Motorsport. Letztmalig erschienen auch die Motorsport Termine für das Jahr 2013 hier im Blog.

Nun gilt es die Sommerreifen zu demontieren und mit den jeweiligen Winterpneus, gut und sicher durch den Herbst zu kommen.

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[Angetestet] Mit dem Citroën DS3 Cabrio durchs Sauerland

[box type=event]Fahrbericht Citroën DS3 Cabrio | technische Daten | Blogschau | Fotostrecke[/box]

Und wieder ein Auto Quickie, nein nicht was ihr denkt. Ganz brav mit dem kleinen Flitzer ein paar Kilometer gedreht, Eindrücke zum Wagen gesammelt und ein paar Fotos geschossen.

Kleiner sportlicher Flitzer

Mein Kollege und „ebenfalls Auto Blogger“ Milos hatte wieder einen netten Testwagen parat und genug Zeit, um mit mir dem guten Stück etwas auf den Zahn zu fühlen. Es handelte sich um einen Citroën DS3 in der Cabrio Ausführung. Die Bezeichnung Cabrio finde ich allerdings ganz schön weit hergeholt aber das Wort „Dachwegklapper-Fensterflächenstehenbleiber“ wird wohl wenig Verkaufsfördernd sein. Jetzt bin ich schon tiefer in der Betrachtung des kleinen Franzosen als ich es vor 100 Wörtern vor hatte 😉

Citroën DS3 Cabrio

Schnell noch den Satz zur Karosserieform des DS3 zu Ende machen. Bei dem sogenannten DS3 Cabrio handelt es sich nicht wirklich um eine klassische Cabrio Lösung. Das Stoff Faltdach des DS3 lässt sich über die C-Säule hinaus bis zum Kofferraum zurück fahren. Dabei bleiben die Seitenteile, von A bis C-Säule, jedoch komplett stehen. Das Faltdach lässt sich in 3 Konfigurationen einstellen:

  • komplett offen bis zum Heckdeckel
  • offen bis zur C-Säule, es bleibt dann die Heckscheibe (Folie) stehen
  • komplett geschlossen

Ist das Faltdach dann bis zum Heckdeckel runter gefahren lässt sich dieser normalerweise nicht mehr öffnen. Aber die findigen Franzosen haben sich dazu etwas einfallen lassen. Wird der Tastschalter zur Öffnung des Kofferraums betätigt, fährt das Dach automatisch bis zur C-Säule hoch und der Heckdeckel öffnet sich wie von Geisterhand 😉

Wo wir gerade über den Kofferraum und Heckdeckel sprechen, hier hat sich Citroën ebenfalls eine sagen wir mal interessante Lösung einfallen lassen. Schwierig zu beschreiben: der Heckdeckel lagt sich im Grunde nur vor die Kofferraumöffnung. Dabei fährt der Heckdeckel auf Trapezarmen von oben herab und legt sich von außen vor – schaut auf die Bilder. Ich denke die sagen mehr aus.

Der Kofferraum selber ist mit 245 Litern gar nicht mal soo klein, allerdings schränkt hier die kleine Öffnung das beladen sehr ein. Koffer werden gut einzuladen sein, bei einer Getränkekiste scheitert der Versuch.

Auf obigen Fotos ist ein Schmankerl zu sehen, welches Citroën extrem gut gelungen ist: die 3D Rückleuchten. Die sehen in der Tat super cool aus und erhöhen durch ihre seitliche Abstrahlung auch die passive Sicherheit des Fahrzeugs. Generell gefällt mir der kleine Franzose in Sachen Heckpartie sehr. Schöner dicker, runder Popo mit ordentlichen Radhäusern und generell eine gelungene Form. Optisch muss er sich nicht hinter den Mitbewerbern von MINI, Alfa Romeo MiT, Skoda Fabia, VW Polo und dem Opel Adam verbergen.

Auch der Rundgang ums Auto offenbart pfiffige Designlösungen die dem 3,95 m kurzen mehr als gut stehen. Die DS3 typischen Tagfahrleuchten lassen schon von weitem keinen Zweifel aufkommen, dass hier ein DS3 angeflogen kommt.

Angeflogen ist genau die richtige Überleitung. Der hier getestete DS3 hatte den THP 155 Motor verbaut was bedeutet das dem durchzugstarken 1,6 l Benzinmotor stramme 155 PS (115 kw) zu entlocken sind. Damit geht der kleine schon ganz gut nach vorne und stellt sein maximales Drehmoment von 240 Nm schon bei knapp 1.500 U/min zur Verfügung.

 

Rallye inside

DS3WRC_thumbDas Citroën kleine schnelle Autos zu bauen vermag beweisen die Franzosen sowohl in der RRC als auch WRC. In beiden Rallyeklassen sind die aus dem DS3 abgeleiteten Einsatzfahrzeuge immer für einen Podestplatz gut. Der letzte Dienstwagen von Sebastian Loeb war ja bekanntermaßen ein DS3 und führte ihn zu seinem 9.ten Rallye Weltmeistertitel.

 

Eine gewisse technische Verwandschaft war auch auf der Probefahrt durchs Sauerland rund um den Möhnesee zu spüren. Angetrieben durch den drehfreudigen und kraftvollen Motor, gepaart mit einem akurat zu schaltenden 6-Gang Getriebe ließ sich der kleine Flitzer schnell bewegen. Dabei lassen sich die Fahrwerkseigenschaften als sportlich neutral bezeichnen. Nicht zu hart abgestimmt, von dem ehemals französischen Sänftenfahrwerken weit entfernt, ließ der DS3 auch bei schneller Kurvenfahrt und Lastwechseln keinen Streß aufkommen. Weder Unter- noch Übersteuern war in normalen Fahrsituationen festzustellen. Auch die Bremsleistung war ohne Fehl- und Tadel und ließ sich jederzeit gut dosieren. Nicht schlecht!

Innenraum

Allerdings muß ich meine Lobeshymne beenden wenn es an die Bewertung des Interieurs geht. Hier konnte mich der kleine Franzose überhaupt nicht begeistern. Okay, die Sitze waren bequem aber von Seitenführung recht weit entfernt. Nett das sich zwischen den Oberschenkeln eine kleinere Alcantara Applikation befindet, den Sinn an dieser Stellen konnte ich nicht feststellen. Türverkleidungen und Armaturenbrett wirkten etwas sehr nackt und ließen trotz verschiedener Carbon und Aluminiumblenden keine wirkliche Wertigkeit aufkommen. Ist natürlich auch eine Sache des Preises, leider ließ sich in dem Testwagen des Importeurs keine Ausstattungsliste finden.

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Mein Fazit

Der Citroën DS3 ist ein gelungener Vertreter der Marke im B-Segment. Sportlich, nicht unkomfortabel mit einem tollen und starken Motor, einem ordentlichen Fahrwerk und mit interessanten Designlösungen. Die kleinen Schwächen im Interieur schmälern etwas den guten Gesamteindruck.

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[box type=event]Fahrbericht Citroën DS3 Cabrio | technische Daten | Blogschau | Fotostrecke[/box]